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NEWS

Gute Wettkämpfe im April
Administrator am 03.05.2012, um 08:16:55 Uhr
 Bitte entschuldigt, die verg. Wochen waren arbeitsintensiv, daher bin ich nicht zum Veröffentlichen von Neuigkeiten gekommen.

Mitte April startete Fabian Brümmer bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften Herrenflorett in Moers. Nach einer guten Vorrunde mit vier Siegen zu zwei Niederlagen lag er auf Rang 41 von 96 Startern. Das erste KO ging leider verloren, doch im Lauf der Verlierer konnte sich der Dürener souverän durchsetzen. Im folgenden Hoffnungslauf schien die Partie zwischen ihm und seinem Gegner ausgeglichen, doch nach der ersten Pause verlor Fabian seinen Rhythmus und musste sich leider geschlagen geben. Ein guter 40 Platz stand am Ende für ihn zu Buche.

Beim Schülerturnier in Solingen am verg. Wochenende waren drei Dürener Jungs mit von der Partie. Dorian Belz und Adrian Travnicek traten dabei im 12 köpfigen Starterfeld des Jahrganges 2001 ein. Adrian, der erst sein zweites Turnier besuchte, schied nach der Vorrunde als 12. aus. Er hat dennoch viele Erfahrungen gesammelt, die er mit ins Training nehmen wird. Dorian dagegen zog nach einer durchwachsenen Vorrunde als siebter ins Finale der letzten acht ein. Hier traf er auf einen Dauerrivalen, vor dem er viel Respekt hat. Mit „nichts zu verlieren“ ging er im KO Gefecht auf acht Treffer zügig mit 6:1 in Führung, konnte sich einer Tempoverschärfung seines Gegner aber nicht erwehren und musste sich am Ende doch noch knapp geschlagen geben.
Jens Tribbels startete für den Dürener FC im jüngeren Jahrgang 2002. Hier waren gleich 14 junge Fechter gemeldet. Auch Jens hat bisher kaum Wettkampferfahrung gesammelt, so verwunderte es nicht, dass er sieglos aus der Vorrunde in das KO einzog. Im ersten Gefecht wehrte er sich gut, wurde aber dennoch geschlagen. Im zweiten Gefecht konnte er dann endlich seinen ersten Sieg erringen und in den Hoffnungslauf einziehen. Hier zeigte er seine beste Tagesleistung und hielt seinem Gegner Paroli und hätte das Gefecht noch beinahe gewonnen. Er verlor knapp mit 6:8 und freute sich dennoch sehr über seinen 12. Rang.

Am Abend zuvor wurden die drei Dürener Friesenkämpfer Niclas Flosdorf, Stephan Bünten und Carsten Muschenich für ihre Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften 2011, wo sie Silber, Bronze und Silber einsammelten, geehrt. Landrat Stephan Wolfgang überreichte die Medaillen im Namen des Kreises Düren. Ein guter Ansporn für die kommende Mehrkampf- Saison, die im Mai beginnt.
 

Lehrgang in Kassel
Administrator am 17.04.2012, um 07:38:58 Uhr
 Bereits zum vierten Mal beteiligte sich der DFC beim Fechtlehrgang in Kassel, den Carsten Muschenich auch wieder mit leitete. Ins. 61 Sportler und Sportlerinnen fanden den Weg in die Jugendbildungstätte Sensenstein. An drei Tagen wurde intensiv an der Ausdauer, der Koordination, dem Rhythmusgefühl und dem taktischen Geschick der Sportler gefeilt. Dabei kamen auch einmal ungewohnte Methoden zum Vorschein. Ein Hallen-Biathlon mit Zielwürfen oder ein Geschicklichkeits-Zirkel kamen zum Einsatz, aber auch teambildende Aufgaben wurden durchgeführt. Ein Highlight für viele, aber nicht für alle, war sicherlich die fechterische Beinarbeit zur Musik. Hier zeigte sich, wer den Beat spüren konnte. Am zentralen Samstag Abend wurde vor dem obligatorischen Filmabend, der sich immer mit dem Thema Mantel und Degen beschäftigte, auch eine theoretische und mit schauspielerischen Einlagen der Kasseler Trainer Christine Schiwek und Daniel van der Ahè untermalten Einheit über Taktik und Strategie im Fechtsport abgehalten. Fechten ist eben wie Schach, nur wesentlich schneller. Daneben wurde besonders am Abschlusstag viel gefochten. Sicherlich wird sich der DFC, der dieses Jahr neben dem Trainer Muschenich auch mit Maximilian Sack und Regula Kuhn vertreten war, wieder beteiligen. Es wird gehofft, dann wieder einen ganzen Bus mitnehmen zu können.
 

Gute Ergebnisse in Utrecht
Administrator am 26.03.2012, um 14:35:26 Uhr
 Kleine Dürener Fecht-Delegation in den Niederlanden

Mit Adrian, Fabian und Carsten waren dieses Jahr leider nur drei Dürener Sportler zum Niederländischen QU-B Turnier nach Utrecht gereist. Mit zwei Übernachtungen in einer ruhig gelegenen und schönen Jugendherberge war das ganze Wochenende eingeplant. Am Samstag starteten die drei zusammen mit Tejie ter Bals vom ausrichtenden Verein Pallos Utrecht als Degenteam. Die beiden ersten Gegner konnten die Dürener schlagen, wobei die Entscheidung im zweiten Gefecht erst mit dem letzten Treffer fiel. Fabian, dem das Florettfechten eher liegt, hatte in seinen beiden Gefechten jeweils Rückstände aufholen können, so dass Carsten am Ende noch den Siegtreffer setzen konnte.
An Platz vier gesetzt kamen nun die wirklich starken Gegner. So mussten sich das Team in den beiden nächsten Gefechten den späteren Siegern und den Zweitplatzierten geschlagen geben. Im letzten Gefecht ließ Carsten als Teamsprecher daher Adrian, der als unerfahrenster der vier gilt, die Möglichkeit, drei Gefechte zu absolvieren und tauschte sich selber nur noch im letzten Gefecht ein. Aber den bis dahin angesammelten Rückstand von 10 Treffern konnte er auch nicht mehr aufholen. Am Ende eines schönen Fechttages stand ein 9. Platz zu Buche und wurde mit einem tollen Essen beim Griechen abgerundet.
Am zweiten Wettkampftag standen die Einzeldisziplinen auf dem Plan. Fabian durfte dabei sein geliebtes Florett wieder in die Hand nehmen und sich an der tlws. niederländischen Elite messen. Gleich das erste Gefecht gewann er 5:0. In der Vorrunde konnte er noch zwei weitere Gefechte gewinnen bei zwei Niederlagen, die er jeweils im Sudden-Death mit 4:5 in der Verlängerung kassierte. Auch in der Zwischenrunde verlief es gut, hier konnte er aber nur zwei Siege einfahren. Dennoch zeigte er sich als A-Jugendlicher im Starterfeld der Aktiven mit starken Leistungen. Als 12. gesetzt zog er ins KO. Das erste Gefecht konnte er deutlich für sich entscheiden und seine Position beibehalten. Im folgenden Achtelfinale stand es nach der ersten Pause erst 1:1. Dann zog sein Gegner mit 1:3 nach etlichen Angriffen davon. Nun musste Fabian mehr Risiko gehen, was leider zu mehr Gegentreffern führte. Dennoch konnte sein wesentlich erfahrener und größerer Gegner nicht die 15 möglichen Treffer voll machen und nur 9:3 gewinnen. Fabian landete somit insg. auf dem 12. Platz.
Auch bei Adrian verlief es für seine Möglichkeiten im Degenwettkampf zufriedenstellend. In der Vorrunde konnte er einen Sieg feiern und sich ebenfalls vieler Angriffe erwehren. Ihm fehlt es sicherlich sowohl noch an technischen wie taktischen Fertigkeiten, aber ein Fortschritt ist von Turnier zu Turnier zu sehen. Im folgenden KO-Gefecht konnte er bis zum Schluss gut mithalten und wurde nur mit 13:15 geschlagen. Sein Gegenüber staunte nicht schlecht, als der erst 17 jährige immer wieder mit langen Angriffen durchkam und er trotz sicherlich 20 Jahren mehr Erfahrung kaum ein Gegenmittel fand. Am Ende wurde Adrian 33. von 41 Startern, was ihn sehr zufrieden stellte.
Carsten kam im gleichen Wettkampf mit vier Siegen und zwei Niederlagen gut durch die Vorrunde. Die erste KO-Runde hatte er somit ein Freilos und konnte sich im 32er KO knapp mit 15:13 durchsetzen und in die Runde der letzten 16 einziehen. Hier musste er sich aber einem jungen, über zwei Meter großen Niederländer mit 9:15 geschlagen geben, weil er am Ende alles auf Angriff setzten musste und dem langen Arm seines Gegenüber nicht ausweichen konnte. Der vierzehnte Platz stellte ihn aber im starken Feld zufrieden, zumal die Leistungskurve nach zuletzt schwächeren Ergebnissen wieder nach oben zeigt.
 

Dritter Platz in Pulheim
Administrator am 20.03.2012, um 09:26:12 Uhr
 Gutes Abschneiden des jüngsten Nachwuchses
Fechter behaupten sich in Neuss und Pulheim

Langsam aber sicher finden die Sportler des Dürener Fechtclubs in das Jahr 2012. Zwar wurden schon einige Turniere besucht, doch der rechte Erfolg wollte sich dieses Jahr noch nicht einstellen. Am vergangenem Wochenende konnte nun aber endlich wieder ein Sportler von der Rur den Sprung aufs Podest schaffen. Norwin Ridder erreichte mit fünf Siegen und drei Niederlagen den dritten Platz beim 20. Pulheimer Jugendturnier in der Altersklasse der Schüler ab Jahrgang 2000 und jünger. Im gleichen Wettkampf schaffte Niclas Garus als jüngster Starter mit drei Siegen einen hervorragenden siebten Platz und Adrian Travnicek den nicht mehr erhofften fünften Platz, war er doch gleich mit drei Niederlagen in den Wettkampf gestartet. Nach einer kurzen Pause konnte er sich aber dann doch noch berappeln und einige Siege feiern. In der Altersklasse der B-Jugend erreichte Cerdrik Radtke ebenfalls den fünften Platz. Trainer Carsten Muschenich sah beherzte Kämpfe, stellte aber auch fest, dass es häufig an der Stabilität der Dürener Sportler mangelte. Stöße nach geglückten Aktionen trafen ins Leere, weil vor allem der B-Jugendliche Cedrik sich noch erst an die größere Waffe gewöhnen und den Abstand zum Gegner anders einschätzen muss. Aber alle sind auf dem richtigen Weg.
Bereits am Samstag reiste der erfahrene Dorian Belz zum Wettkampf nach Neuss. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit zwei Siegen und drei Niederlagen, davon eine äußerst knapp und undankbar, schaffte er den Sprung in die Direktausscheidung der besten acht. Hier traf er auf einen Gegner, der ihm von der Konsequenz der Aktionen überlegen war. Zwar focht der Dürener sauberer und eindeutiger, kam aber mit dem unberechenbaren Stil seines Kontrahenten nicht zurecht und verlor leider deutlich, obwohl ein Sieg sicher möglich gewesen wäre. Dorian muss wie alle Fechter erst noch lernen, seine Gegner besser auszuspionieren, Lücken zu erkennen und diese im richtigen Moment mit dem richtigen Mittel auszunutzen. Dies ist die große und spannende Herausforderung des Fechtsports.
 

Max einziger DFC Starter in Mülheim
Administrator am 27.02.2012, um 15:09:46 Uhr
 Beim Mülheimer Pokal ging dieses Jahr Maximilian Sack als einziger DFC Fechter an den Start. Alle anderen mussten leider aus diversen Gründen absagen. In seiner ersten A-Jugend Saison stellte er sich der starken Konkurrenz. In seiner Vorrunde konnte er nach einem verschlafenen ersten Gefecht zwei Siege verbuchen und somit als 27. den Sprung ins KO der letzten 32 mit Hoffnungslauf schaffen. Das Auftaktgefecht gegen einen Linkshänder gestaltete er in den ersten 1,5 Min. ausgeglichen, doch dann zog sein etwas erfahrenere Gegner davon. Und auch im anschließenden Hoffnungslauf traf der Dürener auf einen Linkshänder, der ihm leider deutlich überlegen war. Dafür hat Maximilian noch zu wenig Turniererfahrungen, obwohl er schon seit einiger Zeit dabei ist. Hier merkt man, dass Training alleine eben nicht alles ist. Aber schön zu sehen, dass er einige Dinge, die sein Trainer ihm mit in die Gefechte gab, direkt umsetzen konnte. Zum Schluss verbuchte er somit den gut 29. Platz und ließ insg. 10 Starter hinter sich.
 

Degenmarathon mit DFC Beteiligung
Administrator am 05.02.2012, um 12:37:50 Uhr
 Am verg. Wochenende starteten Niklaas Pehle, Adrian Rey und Carsten Muschenich beim diesjährigen Hoffnungsthaler Degenmarathon. Insgesamt umfasste das Starterfeld 62 Sportler und Sportlerinnen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Gefochten wurden eine zufällig geloste Vorrunde und eine anschließend auf den Ergebnissen aufgebaute Zwischenrunde. Im Anschluss wurde das Starterfeld von vorne bis hinten in fünf Pools von 12-14 Teilnehmern geteilt, in denen wiederum jeder gegen jeden antrat, also alle gleichviele Gefechte zu absolvieren hatten. Diesmal aber gegen Konkurrenten, die vermeitlich gleichstark sind. Niklaas und Adrian landeten nach den beiden ersten Runden auf den Plätzen 37 und 55, also im C und E Pool. Carsten konnte sich für den A Pool der besten zwölf qualifizieren. Hier fehlten ihm allerding wichtige Körner vom verg. Wochenende und er konnte am Ende nur 4 Siege verbuchen. Zu ausgeglichen verliefen die Gefechte. Mit etwas mehr Pause nach dem letzten Wettkampf in Dublin wäre sicherlich wesentlich mehr drin gewesen, resümierte er am Ende. Er wurde neunter mit der Genugtuung, sowohl den den späteren Sieger wie dritten im direkten Vergleich geschlagen zu haben. Niklaas konnte in seinem Pool wesentlich mehr Siege verbuchen und verbesserte sich auf Rang 32. Bei Adrian lief es etwas durchwachsener, er hatte am Ende eine ausgeglichene Bilanz und wurde in der Schlussrechnung 47. Für alle drei dennoch ein toller und anstrengender Tag, an dem viele Erfahrungen gesammelt werden konnten.
 

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Fechten ist...  
  ...die Kunst zu treffen, ohne getroffen zu werden.  
Fechten kommt...  
  ...von escrime (franz.) und bedeutet Abschirmen, galt also im Ursprung der Verteidigung.  
Fechten wird...  
  ...immer Teil unserer Sprache sein. "Sich eine Blöße geben, Auf der Hut sein oder Terz machen" sind gängige Redewendungen, die ihren Ursprung im Fechtsport haben.  
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