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Kleine Einführung

Gefochten wird mit dem Florett, dem Degen und dem Säbel. Die ersten beiden sind reine Stoßwaffen, der Säbel ist eine Hieb- und Stichwaffe.

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Die Waffen sind weder spitz noch scharf und die Sicherheitskleidung der Sportler schütz vor Verletzungen.

Ein Gefecht dauert in der Regel max. 3 Minuten. Der Fechter, der als erstes 5 Treffer gesetzt hat oder nach den drei Minuten führt, gewinnt. Sollte es nach der Kampfzeit unentschieden stehen, gibt es eine Zusatzminute mit vorheriger Vorteilsauslosung. Wer in dieser Minute den ersten gültigen Treffer setzt, hat gewonnen. Gelingt dies niemanden, gewinnt derjenige, der den Vorteil zugesprochen bekommen hatte.

Es gibt aber auch Gefechte auf 10 oder sogar 15 Treffer. Solche seht ihr bei den Olympischen Spielen im Fernsehen.

Ebenfalls gibt es Mannschaftswettkämpfe, wobei drei Fechter eine Mannschaft bilden.

Gefochten wird auf einer Fechtbahn, die 14 Meter lang und ca. 1,5-2 Meter breit ist. Wer die Bahn nach hinten verlässt, erhält einen Straftreffer.

In der Regel fechten Männer und Frauen auf Wettkämpfen getrennt. 

Es gibt 6 Altersklassen:

Schüler (C-Jugend) (8-10 Jahre)
B-Jugend (11-12 Jahre)
A-Jugend (13-15 Jahre)
Junioren (16-18 Jahre)
Aktive (ab 19 Jahren)
Senioren (ab 40 Jahren, manchmal bereits ab 35)

Die gültige Trefferflächen in den drei Waffen unterscheiden sich wie folgt: 

Degen: ganzer Körper
Florett: nur der Rumpf (inkl. Rücken, aber ohne Arme und Maske) 
Säbel: alles aufwärts der Gürtellinie (ohne die Hände)
Alles weiter erfahrt ihr im Training. Fechten ist spannend, anstrengend und fordert den ganzen Sportler.

Bei den Stoßwaffen Degen und Florett wird die Trefferfläche in die vier Blößen unterteilt. 

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Verteidigt wird sich mit der Waffe, wobei jeder der vier Blößen eine Handposition zugeordnet wird. Die Bewegungen zwischen den Handpositionen bilden die Paraden:


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Hier das komplette Regelwerk

Lehrheft für Fechter und Betreuer 


* und ** aus: Ich lerne Fechten, Barth&Barth
***aus: Fechttraining, Barth/Beck

Fechten ist...  
  ...die Kunst zu treffen, ohne getroffen zu werden.  
Fechten kommt...  
  ...von escrime (franz.) und bedeutet Abschirmen, galt also im Ursprung der Verteidigung.  
Fechten wird...  
  ...immer Teil unserer Sprache sein. "Sich eine Blöße geben, Auf der Hut sein oder Terz machen" sind gängige Redewendungen, die ihren Ursprung im Fechtsport haben.  
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